"Kartoffelstärke: Die Kartoffelknollen werden gewaschen und mechanisch zu einem feinen Brei zermahlen. Der Brei (Pulpe) wird auf Sieben ausgewaschen; es läuft eine milchige Flüssigkeit ab - sie enthält suspendiert die Stärke und gelöst Salze, sowie (lösliche) Proteine -, aus der sich Stärke niederschlägt, die man durch Waschen oder Zentrifugieren reinigt. Mehrfach während dieser Prozesse setzt man Schwefeldioxid zu, um Verfärbungen des Produkts zu verhindern. Getrocknet wird bis auf ein Restwasser von etwa 18%."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)