"Knolliger Kälberkropf, knolliger Kälberkern, knolliger Kerbel, Rübenkerbel, Napenkerbel, Erdkastanie, Peperlein, Pimperlimpimp.
Wächst in Deutschland, in Ungarn, in der Schweiz und in Norwegen an schattigen Orten, an Hecken und Gesträuchen.
Blühet in Junius und Julius.
Das Chaerophyllum bulbosum hat mit dem Conium maculatum, unter allen Gewächsen, die mit diesem verwechselt werden können, die größte Ähnlichkeit ...
Der Same vom Chaerophyllum bulbosum soll Schwindel und Betäubung verursachen; die Wurzel hingegen ist unschädlich, und man sammelt sie daher an einigen Orten im März und April von der einjährigen Pflanze und ißt sie mit Essig, Öhl und Gewürz als Salat."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Erster Band. 1805.)

"Berauschender Kälberkropf, kleiner Kälberkropf, Taumelkerbel.
Wächst in ganz Deutschland und in den übrigen Ländern Europens an Wegen, Hecken und Gesträuchen.
Blühet im Junius und Julius.
Das Chaerophyllum temulum hat in Rücksicht des purpurfarbig gefleckten Stengels Ähnlichkeit mit dem Conium maculatum;..
Pallas will bemerkt haben, daß das Chaerophyllum temulum dem Menschen schädlich sey, ob man gleich in Deutschland kein Beyspiel davon anzuführen hat."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Erster Band. 1805.)