"Simaruba excelsa (Picrasma excelsa)
"Seit ungefähr drey Jahrzehent hält man nach Bohr’s Meinung dafür, dass das in den Apotheken vorkommende Quassienholz nicht von der Quassia amara , sondern von der Simaruba excelsa abstamme. Auch meint man, dass es nicht das Holz des Stammes, sondern das der Wurzel sey. ...
Das echte Quassienholz, welches in langen, meist geraden, stielrunden oder etwas zusammengedrückten Stücken von der Dicke eines Fingers bis höchstens zu der eines Armes vorkommt, ist gelblichweiß, geruchlos, leicht, sehr bitter, giebt mit Wasser einen Aufguss, der durch Zusatz von schwefelsaurem Eisen seine Farbe nicht verändert, und ist mit einer dünnen, leicht sich trennenden Rinde bekleidet, deren Oberhaut aus dem Greisgrauen ins Aschgraue spielt. Das Holz des Corallen-Sumachs, Rhus Metopium welches mit dem Quassienholz verwechselt werden soll, lässt durch festes Anhängen seiner Rinde und auch dadurch sich unterscheiden, dass sein Aufguss mit Wasser durch schwefelsaures Eisen schwärzlich wird."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Neunter Band. 1825)