Verwendet wird der ganze oder zerkleinerte Thallus (Lichen islandicus - Isländisches Moos/Isländische Flechte).
Traditionelle Anwendung:
Die Flechte findet Verwendung bei Reizhusten, Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum, als sog. Amarum mucilaginosum auch Bestandteil von Magentees sowie von Phytopharmaka.
Homöopathie:
Cetraria islandica HAB1, der getrocknete Thallus.
Anwendungsgebiet: Bronchitis.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy ): bei trockenem Husten sowie Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Bereitung eines Teeaufgusses:
2 bis 4 g fein geschnittenes Isländisches Moos mit 150 mL siedendem Wasser übergießen und nach 10 min. abseihen. Um die Bitterstoffe abzutrennen, kann nach dem Übergießen mit siedendem Wasser das Wasser sofort abgegossen und die Droge erneut mit 150 mL Wasser übergossen werden.
Mehrmals täglich eine Tasse Isländisch-Moos-Tee trinken. Tagesdosis 4 bis 6 g Droge.