"Rauwolfiawurzel: Rauwolfia-Alkaloide gewinnt man aus den Wurzeln von drei Rauwolfia-Arten: Rauwolfia serpentina, R. vomitoria und R. tetraphylla. Zur Herstellung von Fertigarzneimitteln, die den Gesamtextrakt enthalten, darf nur die Rauwolfia-serpentina-Wurzelrinde verwendet werden, da nur mit dieser Art Erfahrungen zur Anwendung am Menschen vorliegen.
Die Droge ist geruchlos und hat einen bitteren Geschmack. Gepulvert dient sie zur Herstellung standardisierter Extrakte, die zu Fertigarzneimitteln weiter verarbeitet werden. Hauptindikationsgebiet ist die Behandlung der Hypertonie."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)