"Valeriana jatamansi
"Die indische Narde ist von angenehmem Geruch und etwas bittrem Geschmack, und gehört
zu den ätherisch - öhligen Mitteln. Sie wurde innerlich als herz- und magenstärkend, als wurmtreibend
und wider Blutflüsse empfohlen, so wie man sie auch den Gegengiften zumischte. Äußerlich
wurde sie zu Bädern und Salben angewendet; und nach Matthiolus war die Salbe
oder das echte kostbare Nardenöhl, womit Christus von Maria gesalbt wurde (Joh. 12. v. 3.)
von dieser Narde."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Neunter Band. 1825)