Verwendet werden im Frühjahr geerntete junge Blätter (Farfarae foli) und Blüten (Farfarae flos).

Traditionelle Anwendung:
Huflattichblüten waren volkstümlich ein bewährtes Hustenmittel. Auf Grund der toxischen Eigenschaften der Pyrrolizidinalkaloide ist die uneingeschränkte Nutzung der Droge nicht mehr vertretbar.
Huflattichblätter wirken bei Katarrhen der Atemwege, trockenem Reizhusten und entzündlichen Prozessen im Mund- und Rachenraum. Auf Grund der in Spuren vorhandenen Pyrrolizidinalkaloide bestehen Anwendungsbeschränkungen.

Homöopathie:
Tussilago farfara (syn. Farfara) HAB 34; die frischen Blätter.
Anwendungsgebiete: Altershusten.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
Wissenschaftlich belegte Indikationen: akute Katarrhe der Luftwege mit Husten und Heiserkeit; akute, leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut.
Warnung: Unerwünschte Wirkungen: Hepatotoxische und karzinogene Wirkungen: Die Pyrrolizidin-Alkaloide Senkrikin und Senecionin verursachten im Tierversuch in sehr hoher Dosierung Leberschäden und Leberkrebs. Deshalb ist in Österreich die Abgabe von Huflattichblättern als Arzneimittel verboten!

Bereitung eines Teeaufgusses (traditionell):
Tee aus getrockneten jungen Blättern und Blüten ist mit Honig gesüßt sehr bekömmlich. Gut kombinierbar mit anderen Hustenkräutern, wie Königskerze, Spitzwegerich, Malve und Thymian.