Verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Teile der Pflanze (Leonuri cardiacae herba - Herzgespannkraut). Die Droge besteht aus Stängelteilen, Blättern und Blüten, vereinzelt sind auch kleine Früchte (botanisch: Nüsschen) zu finden.

Traditionelle Anwendung:
Herzgespannkraut kann bei nervösen Herzbeschwerden, als Adjuvans bei Schilddrüsenüberfunktion und bei klimakterischen Beschwerden eingesetzt werden. Bestandteil einiger Phytopharmaka.

Homöopathie:
Leonurus cardiaca HAB 1, die frischen, zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: Herzbeschwerden bei Blähsucht und bei Schildrüsenerkrankung.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
Wissenschaftlich belegte Indikationen: Bei nervösen Herzbeschwerden, auch im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenüberfunktion.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.

Bereitung eines Teeaufgusses (traditionell):
2 bis 4 g Herzgespannkraut mit 150 mL kochendem Wasser übergießen und nach 10 Min. abseihen.
3-mal täglich eine Tasse Herzgespannkrauttee trinken. Tagesdosis: 3 bis 10 g Droge.