Verwendet werden die getrockneten Wurzeln und Wurzelstöcke.

Traditionelle Anwendung:
Hauhechelwurzel findet Anwendung zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung gegen Nierengrieß. Bestandteil von Blasen- und Nierentees sowie als Urologika genutzter Phytopharmaka.

Homöopathie:
1. Ononis spinosa HAB 1; Hauhechel, die zur Blütezeit geernteten, frischen oberirdischen Teile (Herba Ononidis).
Anwendungsgebiet: Erkrankungen des Herzens (Wassersucht) sowie der Niere und ableitenden Harnwege.
2. Ononis spinosa, äthanol. Decoctum HAB 1; die getrockneten unterirdischen Pflanzenteile.
Anwendungsgebiet: anthroposophische Therapierichtung.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy ): Zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengrieß. Unterstützende Behandlung bakterieller Infektionen der Harnwege.
ESCOP
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.

Bereitung eines Teeaufgusses:
2 bis 3 g fein geschnittene oder grob pulverisierte Hauhechelwurzel mit ca. 150 mL kochendem Wasser übergießen und nach 20 bis 30 Min. abseihen.
2- bis 4-mal täglich eine Tasse Hauhechelwurzeltee trinken; Tagesdosis 6 bis 12 g Droge.