Synonyme: Ononis arvensis, O. campestris, O. vulgaris;
Eselskraut, Harnkraut, Hauhechel, Ochsenbruch, Stachelkraut, Steinwurzel, Weiberkrieg
Historisches: Die Droge wurde bereits von Dioskurides als harntreibend erwähnt und in Essig gekocht gegen Zahnschmerzen und als Mundspülwasser empfohlen. Auch die Kräuterbücher des 16. und 17. Jh. berichten über Auszüge der Droge bei Steinleiden, Harnverhalten, Gelbsucht und Feigwarzen.
Droge: Ononidis spinosae radix (syn. Ononidis radix, Radix Arestae, Radix Ononidis, Radix Ononidis spinosae); Hauhechelwurzel (syn. Harnkrautwurzel, Haudornwurzel, Hechelkrautwurzel, Ochsenbrechwurzel, Stachelkrautwurzel), die getrockneten Wurzeln und Wurzelstöcke;
Inhaltstoffe: Flavonoide, besonders Isoflavonoidglykoside, u.a. Ononin und Trifolirhizin, äther. Öl (ca. 0,1 %) mit trans-Anethol, ferner Onocol (syn. α-Onocerin) vgl. Formel, ein ungewöhnliches dimeres Sesquiterpen mit zwei exocyclischen Methylengruppen, sowie Gerbstoffe.