Für die antibakterielle Wirksamkeit ist Arbutin (=Hydrochinonmonoglucosid) verantwortlich, das in Bärentraubenblättern enthalten ist.
Die Kombination von Bärentraubenblättern mit Arzneidrogen, die zu einer Erhöhung der Harnmenge führen, ist günstig und fördert die Ausschwemmung der Keime.
Bemerkungen: Die einzelnen Bestandteile sind in geschnittenem Zustand zu mischen. Die Teemischungen sind vor Feuchtigkeit und Licht geschützt in gut schließenden Gefäßen (am besten aus Glas) aufzubewahren.
Zubereitung: 1 Esslöffel Teemischung mit 150 ml (entspricht einer Teetasse) kochendem Wasser übergießen und unter gelegentlichem Umrühren 10 Minuten bedeckt stehen lassen, anschließend durch ein Teesieb abseihen. Der Tee wird am besten frisch zubereitet. Soll ein Vorrat für einen Tag hergestellt werden, so wird jeweils die vierfache Menge (4 Esslöffel Teemischung, 600 ml Wasser) genommen. Aufbewahrung in einer gut verschlossenen Thermoskanne.
Anwendung: Der Tee soll warm (nicht heiß), bis zu viermal pro Tag, getrunken werden. Es wird empfohlen, gleichzeitig mit dem Trinken einer Tasse des Tees 1 Teelöffel Speisesoda (oder Basenpulver) einzunehmen und während der (mehrtägigen) Anwendung des Tees reichlich Gemüse zu essen.