Historisches: Grindelia squarrosa wurde von vielen nordamerikanischen Ureinwohnern als Medizinpflanze verwendet. Die Blackfoot verwendeten Wurzelextrakte bei Leberbeschwerden. Die Cheyenne setzten das Blütenharz bei Hautkrankheiten ein. Andere Völker verwendeten Extrakte aus dem Harz der Pflanzen bei Erkältungen, bei Bauchweh oder als Verhütungsmittel.

Droge: Grindeliae herba (syn. Flores Grindeliae, Herba Grindeliae, Stipites Grindeliae, Summitates Grindeliae); Grindeliakraut, die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten, blühenden Stengelspitzen und Blätter.
Inhaltstoffe: Diterpene (10-20 % Harzanteil, v.a. Grindeliasäure und weitere 14 Grindelan-Diterpene), Flavonoide (Kämpferolether, Luteolin, Quercetin und Quercetinether, Acacetin, Kumatakenin), Polyine, u.a. Matricarianol und Matricariaester, äther. Öl (0,3 %, komplexer Zusammensetzung), Triterpensaponine (mit Bayogenin, Echinocystsäure, Oleanolsäure, Grindeliasapogenin D und Polygalasäure als Aglyka), Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren, u.a. Chlorogensäure, p-Cumarsäure, Ferulasäure, Kaffeesäure und Vanillinsäure, Hentriacontan sowie Phytosterole.