Verwendet werden die getrockneten Blätter und die Samen.
Traditionelle Anwendung:
Goldregenblätter wurden früher als schleimlösendes und abführendes Mittel und in Notzeiten mitunter als Tabakersatz verwendet.
Die von den Hülsen befreiten Samen wurden früher als Atmungsanaleptikum (TD: 3 mg) sowie als Raucherentwöhnungsmittel (TD: 9 mg, auf 6 Gaben verteilt) sowie volkstümlich bei Verstopfung, zur Entwässerung, als Asthma- und Brechmittel verwendet. Gegenanzeige: In höheren Dosen ist die Droge toxisch. Die Toxizität ist vor allem durch das Cytisin bedingt, das an den nicotinergenen Acetylcholin-Rezeptoren des ZNS, der Ganglien und der neuromuskulären Endplatte angreift.
Homöopathie:
Laburnum anagyroides HAB 1; Goldregen, gleiche Teile der frischen Blätter und Blüten.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen des Zentralnervensystems.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine