Verwendet wird das getrocknete, blühende Kraut.

Traditionelle Anwendung:
In der Volksheilkunde früher bei Verstopfung, Gicht und Leberleiden sowie als harntreibendes Mittel und bei Hauterkrankungen verwendet. Toxizität: als toxisches Prinzip werden die Cucurbitacine betrachtet, die zytotoxisch sind, lokal reizend und laxierend wirken.

Homöopathie:
1. Gratiola officinalis (syn. Gratiola) HAB1; die frischen, zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: Entzündungen des Magen-Darm-Traktes.
2. Gratiola officinalis e radice, äthanol. Decoctum (syn. Gratiola Radix ,äthanol. Decoctum) HAB1; Gottesgnadenwurzel, die frischen unterirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: in der anthroposophischen Therapierichtung.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine