Verwendet wird das getrocknete, blühende Kraut.
Traditionelle Anwendung:
Zur Erhöhung der Harnmenge sowie zur unterstützenden Behandlung von Erkrankungen, bei denen eine erhöhte Harnbildung erwünscht ist (z.B. Harngrieß, Vorbeugung von Harnsteinen). In der Volksheilkunde wird die Droge zur Entwässerung und als Verdauungsstimulator sowie bei Leber-, Gallen-, Lungenleiden, Nierensteinen, Frakturen, Gicht, Rheuma, Ekzemen und Geschwüren eingesetzt. Die Blüten wurden früher zum Gelbfärben und zur Herstellung des Schüttgelbs verwendet.
Homöopathie:
Genista tinctoria HAB1, die frischen, oberirdischen Teile blühender Pflanzen.
Anwendungsgebiet: bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, bei Magen-, Darm- und Hautleiden.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine