"Jnnerlicher Gebrauch: Wiewol der Geyßfuß ein veracht unnd unachtsam Kraut ist/ so hat es doch auch seinen gebrauch in der Artzeney uberkommen/ und wird insonderheit höchlich gelobt zu dem Zipperlein/ Gliedsucht und Hüfftwehe. Desgleichen zu den faulen Fiebern in Wein gesotten/ unnd morgens und abendts darvon getruncken/ oder sonst zun Geträncken gebraucht.
Wider die faulen Fiebern sol man die Wurtzel zu Pulver stossen/ und darvon i.quintlein mit Wein darinn Geyßfüsselkraut gesotten worden/ etliche tag nacheinander warm trincken und darauff schwitzen."
(Tabernaemontanus Kräuterbuch, 1613)