"Die Wurzel in Wein genommen,
treibt reichliche Mengen schlechtriechenden Urins, sie vertreibt
die schlechten Gerüche aus dem ganzen Körper, auch
aus den Achselhöhlen, denn die Pflanze, besonders der
Saft, hat eine stark reinigende Wirkung. Sie wärmt im 3.
und trocknet im 2. Grade. — Nach Theophrast und
Dioscorides waren die jungen Blätter dieser Distel
ein sehr beliebtes Gemüse. In den Mittelmeerstaaten werden
noch jetzt die jungen Triebe gegessen."
(Ludwig Israelson: Die "materia medica" des Klaudios Galenos, 1894)