Verwendet werden die blühenden oberirdischen Pflanzenteile.
Traditionelle Anwendung:
In der Volksheilkunde zur unterstützenden Behandlung von Diabetes mellitus (hypoglykämische Wirkung der Guanidinderivate), bei Harnwegsinfektionen und ungenügender Milchbildung in der Stillperiode. In der Landwirtschaft wird die Geißraute als Futterpflanze angebaut, allerdings wurde über Vergiftungen bei Weidetieren durch das Fressen größerer Mengen an Frischpflanzen oder Silage berichtet.
Homöopathie:
1. Galega officinalis HAB; das frische, blühende Kraut.
Anwendungsgebiet: Milchmangel bei Stillenden (Wöchnerinnen).
2. Galega officinalis e seminibus sicc. HAB1; die getrockneten, reifen Samen.
Anwendungsgebiet: anthroposophische Therapierichtung.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine
Bereitung eines Teeaufgusses (traditionell):
Zur Teezubereitung verwendet man als Einzeldosis 2 g (1 Teelöffel ca. 1,3 g) feingeschnittene Droge.