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"[IV.138. - Bromos] - Avena fatua (Gramineae) - Windhafer
Der Bromos [Einige nennen ihn Siphonion, Andere Akrospelos, die Römer Avena ist eine dem Aegilops ähnliche Pflanze und hat austrocknende Kraft. Koche ihn sammt der Wurzel mit Wasser bis zum dritten Theile der Abkochung, seihe durch und mische ebensoviel Honig zu und koche wieder bis zur Consistenz des flüssigen Honigs. Dies übt gute Wirkung aus bei übelriechenden Nasengeschwüren, wenn du damit getränktes Leinen in die Nase steckst, auch für sich allein wirkt es ebenso. Einige reiben auch Aloë fein, mischen sie z und gebrauchen es auf dieselbe Weise. Mit trockenen rosen in Wein gekocht wirkt er auch gegen üblen Geruch des Mundes."
(Dioskurides: Materia Medica, Übersetzung von Julius Berends, 1902)