Verwendet werden die jungen Triebe, Zweigspitzen und Nadeln, sowie das Holz.
Traditionelle Anwendung:
Fichtennadelöl hilft äußerlich bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden, als Bad zur unterstützenden Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen der Luftwege, bei Katarrhen der Atmenwege.
Frische Zweigspitzen werden als Infus bei leichten Katarrhen der Atemwege, äußerlich bei Muskel- und Nervenschmerzen angewendet. In der Volksheilkunde früher gegen Skorbut und bei Tuberkulose. Ein Extrakt der Droge wird in den USA verwendet für Spruce beer, ein Getränk aus Zuckersirup, Wasser und Hefe.
Die aus dem Holz hergestellte Holzkohle hilft innerlich bei Durchfällen und zum Binden toxischer Stoffe.
Homöopathie:
Pinus abies HAB 34, die frischen Sprossen.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
Wissenschaftlich belegte Indikationen: Inhalation: bei katarrhalischen Erkrankungen der oberen und unteren Luftwege;
Äußerlich: bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden;
Anwendung als Bad: zur unterstützenden Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen der Luftwege; zur unterstützenden Behandlung bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises im nicht akuten Stadium.
Unerwünschte Wirkungen: Verstärkte Reizerscheinungen können an Haut und Schleimhäuten auftreten. Außerdem können Bronchospasmen verstärkt werden, weshalb Fichtennadelöl nicht bei Asthma bronchiale und Keuchhusten angewendet werden sollte.