"FERNELIUS schreibet/ die Zirbelnüss seyen etwas TEMPERIRT in der Wärm/ aber gar feuchter Natur.
Jnnerlicher Gebrauch: Die Rinde der Fichtenbäum zu Pulver gestossen unnd eingestreuwet heylet den gegangenen Wolff am hindern: Dessgleichen auch die Geschwür auff der Haut/ unnd was gebrannt ist/ fürnemlich aber so es mit Silberglet unnd Weyrauch vermenget wird/ wie DIOSCORIDES darvon schreibet. GALENUS sagt/ wann man die Blätter in Essig koche/ unnd den Mundt darmit warm ausspüle/ lindere es die Schmertzen der Zän: Er meldet auch/ wann man die Blätter zerstosse unnd aufflege/ lindern sie die hitzigen Geschwülst. DIOSCORIDES schreibet von dem Kinholtz/ wann man dasselbige klein schneide und in Essig koche/ darnach die Brühe warm im Mund halte/ soll es die Zahnwehe vertreiben."
(Tabernaemontanus Kräuterbuch, 1613)