Quercus tinctoria (Quercus velutina)
"Von der Quercus tinctoria gebraucht man Rinde und Splint unter dem Namen Quercitronenholz. Dieses kommt gewöhnlich schon geraspelt oder auf Mühlen geschrotet, und daher wie Lohe aussehend, zu uns. Es riecht wenig, schmeckt aber unangenehm und fast zusammenziehend-bitter, und färbt den Speichel gelb. Es wird daher auch zum Gelbfärben benutzt, besonders da die Farbe schön und dauerhaft ist. Der kalte wässerige Auszug wird vom salzsauren Eisenoxyd dunkelgrün gefärbt, ohne einen Niederschlag zu geben. Essigsaures Blei dagegen fällt daraus gelbe Flocken."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zwölfter Band. 1833)