"Paris qnadrifolia L., Wolfsbeere, Saubeere oder Einbeere.
"Die Beeren dieser, in schattigen Wäldern wachsenden Pflanze widerstehen" — sagt Woyt — "dem Gifte, sonderlich dem Arsenik (?), der Pest, der fallenden Sucht, Raserei und dem Wahnwitz. — Die Blätter dienen äußerlich wider hitzige Geschwülste, Entzündung der Hoden, Pestbeulen, Karbunkel, Fingerwurm, alte Geschwüre" u. s. w. Burdach bemerkt: dass Herba et Radix Paridis für mehrere Tiere ein tötliches Gift sei; dass beide zu einer halben Drachme bis vier Scrupeln Erbrechen erregen, in kleineren Gaben aber gegen Diarrhöe, Keuchhusten, Koliken und krampfhafte Zufälle angewendet würden. Neuere Versuche über die besondere Wirksamkeit des Mittels und in wie fern es mit der Ipecacuanha übereinstimmt oder nicht? wären dankenswert."
(Georg Friedrich Most: Enzyklopädie der Volksmedizin von 1843)