Verwendet werden die Blüten und Blätter sowie die geschälten oder ungeschälten Wurzeln (Althaeae radix). Die Wurzeldroge kommt immer geschält und in einem typischen Würfelschnitt auf den Markt.
Traditionelle Anwendung:
Eibischblüten wirken als Tee bei Erkrankungen der Atmungsorgane sowie zum Gurgeln als reizlinderndes Mittel bei entzündlichen Prozessen im Mund- und Rachenraum.
Eibischblätter finden Anwendung bei Katarrhen der Atemwege, trockenem Reizhusten sowie bei Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum.
Eibischwurzel dient zur Reizlinderung bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut, bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundenem Reizhusten. Volkstümlich bei Katarrhen der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes und der Harnwege. Ferner bei Geschwüren, Abszessen und Verbrennungen der Haut.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy): Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum und damit
verbundener trockener Reizhusten; leichte Entzündungen der Magenschleimhaut.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Bereitung eines Teeaufgusses:
1 Teelöffel (ca. 2 g) geschnittene Eibischwurzel mit ca. 150 mL kaltem Wasser übergießen und unter
gelegentlichem Umrühren 1 bis 2 Std. stehen lassen. Danach wird der Ansatz kurz zum Sieden erhitzt,
wieder abgekühlt und dann durch ein Teesieb gegeben.
3-mal täglich eine Tasse kalt bereiteten Eibischaufguss kalt trinken.