Verwendet werden die Eibenblätter.
Traditionelle Anwendung:
Die Droge wurde früher in der Volksheilkunde innerlich als Wurmmittel, zur Förderung der Menstruation, gegen Epilepsie, Mandelentzündungen, Diphtherie sowie als Abortivum angewendet. Äußerlich wurde die Droge zur Wundbehandlung und als Antiparasitikum beim Vieh angewendet. In Indien gelten die Eibenblätter als Mittel zur Regulation der Fruchtbarkeit. Aufgrund der Toxizität der Droge ist eine Anwendung nicht zu empfehlen. Tox.: Nach Einnahme kommt es zur Schädigung des Herzmuskels, Übelkeit, Brechreiz, Koliken und Bewußtseinsstörungen. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. Der rote Samenmantel der Frucht (Arillus) ist nicht giftig, er enthält bis zu 37 mg Vitamin C pro 100 g Frischgewicht.
Homöopathie:
Taxus baccata HAB 1; Eibe, die frischen Zweigspitzen.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie der Haut.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine