Verwendet wird das frische oder getrocknete, blühende Kraut.

Traditionelle Anwendung:
Bachbungenkraut wird volkstümlich bei ungenügender Harnausscheidung, zur Appetitanregung, bei Blasensteinen, Verstopfung, Hautleiden und Zahnfleischblutungen angeendet.
Die Droge von Veronica officinalis findet volkstümlich bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich der Atemwege, bei Verdauungs- und rheumatischen Beschwerden, Gicht, als harntreibende Droge sowie äußerlich als Gurgelmittel bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut Verwendung. Im Haushalt wird das junge Kraut wie Brunnenkresse als Salat oder Gemüse verzehrt.

Homöopathie:
Veronica beccabunga HAB 34, die frischen, zur Blütezeit geernteten, oberirdischen Teile.
1. Veronica officinalis HAB 1; Ehrenpreis, die frischen, oberirdischen Teile blühender Pflanzen.
Anwendungsgebiet: chronische Bronchitis, Blasenkatarrh, chronische Hauterkrankungen.
2. Veronica officinalis, äthanol. Decoctum HAB 1; Ehrenpreis, die frischen, oberirdischen Teile blühender Pflanzen.
Anwendungsgebiet: anthroposophische Therapierichtung.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
Keine wissenschaftlich belegten Indikationen.
Erfahrungsmedizin: Asthma bronchiale, Appetitlosigkeit, rheumatische Beschwerden, Gicht und "Blutreinigung" u. a.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.