Verwendet werden die im Frühjahr geernteten, getrockneten Blätter (Hederae folium).
Traditionelle Anwendung:
Verwendet werden Efeublätter in Form von Arzneifertigpräparaten bei Erkrankungen der Atmungsorgane, bes. als Sekretolytikum und Antispasmodikum, bei spastischer Bronchitis und chronischen Katarrhen. Efeuextrakte finden auch in einigen Kosmetika, z.B. Shampoos, Anwendung.
Homöopathie:
Hedera helix HAB1; Efeu, die frischen, unverholzten Triebe.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen der Schilddrüse, akute Entzündungen der oberen und unteren Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse sowie des Stütz- und Bewegungsapparates.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy): Bei Katarrhen der Luftwege; symptomatische Behandlung chronisch-entzündlicher Bronchialerkrankungen; bei Husten, insbesondere, wenn dieser von übermäßiger Absonderung eines zähflüssigen Schleims begleitet ist.
Unerwünschte Wirkungen: Saponine können in höheren Dosen gastrointestinale Reizungen verursachen. Efeu besitzt allergene Potenz, die aber in erster Linie auf den Hautkontakt mit der frischen Pflanze beschränkt ist.