"Nec minus Abrotani promtum est mirarier alte
Pubentis frutices, et quas inspicat aristas
Ramorum ubertas , tenues imitata capillos
Huius odoratum lento cum vimine erinem
Paeoniis carptum prodest miscere medelis.
Febribus obstat enim, telum fugat, adiuvat artus
Quos incerta premit furtivae iniuria Guttae.
Praeterea tot habet vires quot fila comarum."
(Walahfried Strabo: Liber de Cultura Hortorum von 827)
"Ebenso leicht ist's, den hohen Wuchs deiner Staude zu preisen,
Eberraute, bewundernd das Blattwerk, das reich sich entfaltet,
Üppig in Zweige geteilt und feinen Haaren vergleichbar.
Dieser duftende Schopf, zugleich mit den biegsamen Zweigen
Ärztlichen Mitteln vermengt, ergibt eine nützliche Mischung.
Fieber wehret sich ab, scheucht Seitenstechen, bringt Hilfe,
Wenn die tückische Gicht uns mit plötzlichem Anfall belästigt.
Aber noch mehr: Sie hat so viel Kräfte wie haarfeine Blätter."
(Walahfried Strabo: Liber de Cultura Hortorum von 827)