"Dem Fenchel in Hinsicht des äußern Ansehens ungemein ähnlich ist der Dill , Anethum graveolens L. , Pastinaca graveolens Sprengel, er ist in unsern Gärten nicht selten und wächst in Spanien, Portugal , Sicilien etc. zwischen dem Getreide wild. Ob Anethum segetum , das Dumont d'Urville auf Aeckern und in Gärten der Insel Samos, so wie um Konstantinopel fand, hierher, oder zu dem Fenchel gehört ist wegen mangelnder Beschreibung des Samens nicht wohl zu entscheiden.
Die Hippokratiker sagen im Allgemeinen von dem Dille, er sey erwärmend, wohlriechend, stopfe den Stuhlgang und stille das Niesen , Schwindsüchtigen wird er zur Speise empfohlen , auch sonst wurde er in Weiberkrankheiten innerlich und in Mutterkränzen angewendet."
(J.H.Dierbach: Die Arzneimittel des Hippokrates, 1824)