"Diervilla canadensis
Auch zeigt die Diervilla canadensis viel Übereinstimmendes mit der Lonicera Caprifolium und der Loniicera Peryclinenum, in Hinsicht der therapeutischen Wirkungen, wodurch hier wenigstens die Familienverwandtschaft sich zu erkennen giebt. Von den beiden letztem gebrauchte man sonst die Abkochung der ekelhaft und etwas styptisch schmeckenden Rinde wider Gicht und Syphilis; und in Nordamerika, werden von der ersten — der Diervilla canadensis — die jungen, oder doch nicht zu alten Zweige, so wie auch bloß die Rinde derselben, wider die Lustseuche angewendet."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Erster Band. 1805)