Cinnamomum culitlawan
"Die Culitlawanrinde gehört zu den aromatischen, flüchtigen Mitteln. Sie ähnelt in ihrer Wirkung der Zimmtrinde , und wurde besonders früher in Pulverform, in Aufgüssen und in Extractform gebraucht, auch benutzte man das aus ihr gewonnene ätherische Oel, wovon wohl, eben so wie vom Harze, ihre Wirksamkeit abhängt. Als blähungstreibendes, Magen-stärkendes, die Verdauung verbesserndes Mittel wird sie aber durch die lieblichere Zimmetrinde ersetzt, und daher wohl kaum noch angewendet. Man bediente sich mit Erfolg des ätherischen Öls zu 50 — 60 Tr. in 1 Unze Alkohol gegen Gichtschmerzen und Stockungen in den Drüsen."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zwölfter Band. 1833)