"Copaifera beyrichii (Copaifera guianensis)
"Alle Arten der Gattung Copaifera geben nach Martius Copaivabalsam, und folglich wird man auch die hier beschriebene Art nicht davon ausschließen können."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera bijuga (Copaifera guianensis)
"Die Copaifera bijuga scheint unter allen Arten, die bis jetzt von dieser Gattung bekannt geworden sind, am meisten mit dem von Marcgrav und Piso in Brasilien entdeckten und unter dem dortigen Landesnamen Copaiba beschriebenen Gewächs übereinzustimmen."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera cordifolia (Copaifera coriacea)
"Die Copaifera cordifolia wurde von Martius in den Wäldern des Innern von Bahia entdeckt, und zwar im März, wo sie mit Früchten vorkam. Sie zeichnet sich sehr durch die herzförmigen Blättchen der untern Joche aus; und wenn sie in dieser Rücksicht auch einige Ähnlichkeit mit der Copaifera laxa hat, so unterscheidet sie sich von dieser — andrer Unterscheidungszeichen nicht zu gedenken — schon durch eine viel feinere Textur der Blättchen in Betracht der netzförmigen Adern. Von allen Arten aber ist sie dadurch verschieden, dass die Blätter nach beiden Enden abnehmend- gefiedert sind, so, dass die untern und obern Blättchen eines jeden Blattes die kleinern, die mittleren aber die größern sind."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera coriacea
"Die Copaifera coriacea, welche von Martins entdeckt wurde, ist unter denen mit kleinen Blättern eine so ausgezeichnete Art, dass sie mit keiner von diesen verwechselt werden kann. Sie gehört nach eben demselben zu den Gewächsen, welche die Bewohner der Capitanie von St. Paulo als Arzneymittel benutzen. Sie suchen von ihr den Copaivabalsam zu gewinnen, und wenden diesen in Wunden und in syphilitischen Krankheiten an."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera guianensis
"Sehr wahrscheinlich kommt der Copaivabalsam , welcher in Guiana gesammelt wird, großtheils, wo nicht gänzlich, von der Copaifera guianensis."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera jacquini (Copaifera officinalis)
"Dieser Baum, jetzt Copaifera Jacquini genannt, wurde von Jacquin auf der Insel Martinik gefunden, wo man ihn bauete, und wohin er, wie man sagte, vom Festlande gebracht worden seyn sollte. Jacquin nannte ihn Copaiva officinalis, weil man von ihm den Copaivabalsam — den man in Venezuela Tacamahaca nennt — sammelte. Linne veränderte den Gattungsnamen Copaiva in Copaifera ; und man war nun der Meinung, dass aller Copaivabalsam von der Copaifera officinalis käme, so wie man auch glaubte, dass die, um mehr als ein Jahrhundert früher von Marcgrav und Piso unter dem Namen Copaiba beschriebene Pflanze eben dieselbe sey. Doch es hat sich weder das eine noch das andre bestätigt; und da sie, so viel man bis jetzt weiß, nur als einzige Art auf Trinidad vorkommt und auf Martinik gebauet wird, Inseln, die beide zu den Antillen gehören; und davon den Antillen nur ein schlechter Copaivabalsam zu uns kommt: so ist sie also nicht nur nicht die erste Art der Gattung, welche diesen Balsam giebt, sondern auch nicht die einzige, und auch nicht die, von welcher man den bessern Balsam herleiten kann."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera laxa (Copaifera langsdorffii)
"Es hat diese Art sehr viel Ähnlichkeit mit der Copaifera Langsdorffii, so dass man sie vielleicht beym ersten Blick für ganz gleich mit derselben halten könnte; aber wenn man auch den verschiedenen Wuchs und die, sehr wahrscheinlich auch verschiedene Blühezeit nicht mit in Betracht ziehen will, so geben schon die Blätter zum Unterscheiden Kennzeichen genug. ..."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera langsdorffii
"Nach Martius gewinnen die Bewohner der Capitanie von St. Paulo von der Copaifera Langsdorffii Copaivabalsam, den sie in Wunden und auch in syphilitischen Krankheiten gebrauchen."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera martii
"Diese Art, welche hier in der Reihenfolge die erste von denen ist, welche Martins in Brasilien entdeckte, und unter den vielen dort gesammelten Schätzen noch ungetauft geblieben ist, habe ich mit dem Namen ihres berühmten Entdeckers bezeichnet. Sie gehört zu den Arten mit größern Blättern, und ist unter diesen so ausgezeichnet, dass es überflüssig seyn würde, wenn man noch andre Unterscheidungsmerkmale, als die, welche in der Diagnose liegen, angeben wollte."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera nitida (Copaifera langsdorffii)
"Die Copaifera nitida, von Martins in der Provinz Minas Geraes entdeckt, hat einige Ähnlichkeit mit der Copaifera Jacquini ..."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera oblongifolia
"Die Copaifera oblongifolia, welche Martins in Minas Geraes und Goyaz auf Hochfeldern fand, zeichnet sich von allen Arten ganz, besonders durch die abnehmend -gefiederten Blätter aus. Durch die Gegenwart der Afterblätter ist sie zwar von allen vorhergehenden Arten eben so seinverschieden wie durch die mindere Größe ihrer Blättchen; aber hierin kommt auch die Copaifera trapezifolia mit ihr überein.
Auch diese auf hohen Gegenden wachsende Art gehört nach Martius zu denen, welche bey einer geringem Menge einen mehr harzigen und schärferen Balsam geben."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Copaifera sellowii (Copaifera langsdorffii)
"Nach Martius gehört diese Art mit zu denen, welche nur wenig Balsam, aber mehr harzigen und schärferen geben."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)