Die Herkunft des Coleslaws ist nicht ganz gesichert. Schon die Römerinnen und Römer aßen Krautsalat, so viel ist bekannt. Der Begriff Coleslaw jedoch dürfte vom niederländischen „Koolsla“ abgeleitet sein. So könnten die niederländischen Gründer von New York den Krautsalat über den Atlantik gebracht haben. Rezepte finden sich bereits in amerikanischen Aufzeichnungen aus dem 18. Jahrhundert. Eine Erfindung aber änderte die Zubereitung des Salats in den USA für alle Zeiten: Mayonnaise.
Zutaten für 1 große Schüssel: ein Kilogramm Weißkohl (fein gehobelt), eine Möhre (fein gehobelt), 150 Milliliter Milch, 150 Milliliter Buttermilch, 150 Gramm Mayonnaise, zwei Esslöffel Weißweinessig, ein Esslöffel Apfelessig (oder stattdessen einen weiteren Esslöffel Weißweinessig), den Saft einer halben Zitrone, 1,5 Teelöffel Salz, 50 Gramm Zucker, Pfeffer nach Belieben
Milch, Buttermilch und Mayonnaise verrühren, anschließend Zucker, Salz, Essig, Zitronensaft und Pfeffer untermischen. Nun Kohl und Möhren mit dieser Mischung vermengen. Das Wichtigste: im Kühlschrank gut durchziehen lassen, am besten vier bis fünf Stunden. Anschließend abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. Fertig!
Coleslaw ist nicht nur zum Grillen praktisch und lecker. Er passt auch gut als Belag auf einen Hamburger oder als Beilage zu Sandwiches oder Quiches. Statt mit Weißkohl kann man ihn auch mit Rotkohl zubereiten. Und er hält sich im Kühlschrank noch gut mindestens einen weiteren Tag. Wichtig: nicht zu fein raspeln, sonst wird er schnell matschig.