Verwendet werden Rinde und Blätter in getrocknetem Zustand, sowie die Bucheckern und das Holz.
Traditionelle Anwendung:
Die getrocknete Rinde hlft in der Volksheilkunde bei Bronchialerkrankungen und intestinalem Parasitenbefall, bei Durchfallerkrankungen und Sumpffieber als Ersatz für Chinarinde sowie bei Rheumatismus und Dermatosen. In der Gerberei wurde die Droge früher zur Lederbereitung verwendet.
Buchenblätter dienen in der Kosmetik in Form spezieller Zubereitungen als "anti-aging-Präparationen" um den Stoffwechsel zu aktivieren. Buchenblätter können nach Fermentation ähnlich wie Tabak geraucht werden und wurden während der Weltkriege als Surrogat verwendet.
Bucheckern dienen zur Gewinnung von Bucheckernöl (Oleum Fagi silvaticae), das in der Lebensmittelindustrie mitunter Verwendung findet. Ebenso werden die Buchensamen in der Bäckerei und Zuckerwarenherstellung (Chalwa) verwendet. Größere Mengen Buchensamen sollten nicht verzehrt werden, da es Hinweise auf individuelle Unverträglichkeiten gibt, die mit Übelkeit, Erbrechen und Leibschmerzen einhergehen sollen. Auch beim Einsatz als Futtermittel in der Tiermast sind Schädigungen der Darmschleimhaut beobachtet worden.
Das Holz dient zur Gewinnung von Buchenholzteer (Pix Fagi). In der Technik wird Buchenholz weitverbreitet als Nutz- und Brennholz eingesetzt, z.B. zur Gewinnung von Holzkohle und Holzessig früher auch zur Pottascheherstellung. Tox.: Buchenholzstäube gelten als carcinogen, da sie nach chronischer Exposition Adenocarcinome der inneren Nase auslösen können.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine