"Noch jetzt bewahren unsere Officinen den schleimigen Saamen des Bockshornes oder des griechischen Heues; Trigonella foenum graecum L. eine Pflanze, die gleich der vorigen im südlichen Europa wild wachst und auch zu mancherlei Zwecken angebaut wird.
Die Hippokratiker empfehlen die Pflanze innerlich gegen Krankheiten der Milz, äußerlich zu Bähungen mit der Malve , so wie den gestoßenen Samen als Cataplas bei Geschwülsten mit Gersten- oder Weizenmehl gemischt : eine Anwendungsart, die noch heut zu Tage nicht selten ist."
(J.H.Dierbach: Die Arzneimittel des Hippokrates, 1824)