Synonyme: Lycium flaccidum, L. halimifolium, L. subglobosum, L. vulgare, Jasminoides flaccida;
Teufelszwirn

Historisches: Die Arnika hat überraschenderweise bei den antiken Schriftstellern der Drogenkunde keine Erwähnung gefunden. Ihr hohes Ansehen erlangte die Droge erst im späten Mittelalter, bes. im 17. und 18. Jh. als Mittel bei Verletzungen. Im Heilmittelschatz, z.B. des berühmten Berliner Arztes Hufeland (1762-1836), wird die Arnika als wichtige Droge genannt, die er bes. bei Überanstrengungen und Entzündungen als resorptionsförderndes und fäulniswidriges Mittel anwandte. Arnika war das letzte Heilmittel, das man dem sterbenden Goethe reichte.

Drogen: Lycii fructus (syn. Fructus Lycii); Bocksdornbeeren (syn. Bocksdornfrüchte, Bocksdornkrautfrüchte), die getrockneten, reifen Früchte.
Inhaltstoffe: Withanolide, stickstoffhaltige Glykoside, Mineralien, Vitamine, Betain, Carotinoide.