Verwendet werden die getrockneten Blätter un die Wurzel.

Traditionelle Anwendung:
Fieberteeblätter bei Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden. Die Wurzel volkstümlich bei Magenverstimmungen, Blähungen, rheumatischen Beschwerden sowie Hautleiden.

Homöopathie:
Menyanthes trifoliata HAB 34; Bitterklee, die frische, zu Beginn der Blütezeit gesammelte ganze Pflanze.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen des Zentralnervensystems, Fieberanfälle, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und bei grippalem Infekt.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy ): als Bittermittel bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden und dyspeptischen Beschwerden; gegen Gallebeschwerden.
ESCOP
Wissenschaftlich belegte Indikationen: Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.

Bereitung eines Teeaufgusses:
0,5 bis 1 g fein geschnittene Bitterkleeblätter mit 150 mL kochendem Wasser übergießen und nach 10 bis 15 Min. abseihen.
Mehrmals täglich eine Tasse warmen Bitterkleeblättertee trinken. Auch kombiniert mit anderen Drogen wie Wermutkraut, Tausendgüldenkraut und Schaf­garbenkraut (Magentees). Zur Appetitanregung soll der Aufguss jeweils eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten, bei Verdauungsbeschwerden nach den Mahlzeiten getrunken werden. Tagesdosis: 1,5 bis 3 g Droge.