"Gemeine Arecapalme.
Wächst in Ostindien.
Blühet den größten Theil des Jahres hindurch.
Die Arecanüsse werden, so wie sie vom Baum kommen, in einem eisernen Kessel einige Stunden hindurch mit Wasser gekocht, wo dann die abgeschiedene Flüssigkeit durch Einkochen das schwarze, gewöhnliche mit fremdartigen Dingen verunreinigte Cassu liefert. Nachdem die Arecanüsse wieder getrocknet worden, giebt die zweyte Auskochung derselben durch Eindicken das gelblich braune, von fremdartiger Beymischung freye, auf dem Bruche fein erdichte Courry, welches von dem Betelkauern dem ersten vorgezogen wird. Die Arecanüsse werden auch mit einigen Pfefferarten, als Piper Betle und Siriboa mit etwas Kalk vermischt gekauet, was in Indien sehr allgemein ist. Diese doppelte Benutzung der Arecanüsse hat es nöthig gemacht, die dort wild vorkommende Areca Catechu noch besonders anzubauen."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Siebenter Band. 1855.)