"Rhododendron chrysanthum (Rhododendron aureum)
"Die Ästchen und Blätter des Rhododendron Chrysanthum haben einen sehr schwachen, fast rhabarbarähnlichen Geruch, besitzen einen etwas scharfen, susammenziehenden, bittern Geschmack und sind narkotisch. ...
Kölpin, durch den dieses Mittel in Deutschland am meisten bekannt geworden ist fand es besonders im chronischen Rheumatismus und in der Gicht wirksam."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)

"Rhododendron ferrugineum
"Das Rhododendron ferrugineurn ist hin und wieder statt des Rhododendron Chrysanthum angewendet worden, und zwar sagt schon Murray, dass es in der Schweiz dafür genommen worden sey. Auch werden mit den Blättern desselben, so wie auch mit denen des Rhododendron hirsutum, nicht selten die des Rhododendron Chrysanthum verfälscht. Die Blätter des Rhododendron ferrugineum sind aber dadurch sehr ausgezeichnet, dass die untere Fläche rostbraun erscheint; und zwar bemerkt man schon bey einer schwachen Vergrößerung, dass die ganze Fläche mit kreisrunden, strahligen Schuppen bedeckt ist, die in ihrer Mitte ein Harzklümpchen tragen."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)