"Die Brunet- oder Feuwer-Rösslein haben noch zu unser Zeit keinen Gebrauch in der Artzney/ werden allein zum Lust von wegen jhrer Schönheit in den Gärten gezielet/ unnd zun Streusslein und Kräntzlein von den Jungfrauwen gebraucht. Sie mögen doch mit der Zeit von Tag zu Tag wol in Brauch kommen/ dann sie haben eine Krafft zu erwärmen und zu trucknen/ im zweyten Grad. Ein Schweissbad von dem Kraut gemacht treibet den Schweiss gewaltig/ und führet die böse kalte Feuchtigkeit auss."
(Tabernaemontanus Kräuterbuch, 1613)